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Die Geschichte vom Game-Changer

(Auszüge aus meiner Eröffnungsrede der Career for you – Messe an der Leuphana Universität vom 27.05.14)

Identify the Game Changers

– das sind die, die Ihr Unternehmen wirklich nach vorne bringen, die die Innovationen vorantreiben und darüber entscheiden können ob Ihr Unternehmen auch in 50 Jahren noch existiert Was bringen diese Game Changers mit? Kompetenzen, die wichtigsten Kernkompetenzen! Kompetenz setzt sich für mich zusammen aus: Fähigkeiten, Wissen und Einstellung. Ich glaube um ein Game Changer zu sein, muss man Eigenschaften mitbringen, die Deloitte in einem Whitepaper als „Passion of the Explorer“ bezeichnet hat, weitestgehend deckt sich dies auch mit einem Whitepaper von Universum (Game Changers).

Commitment to domain: Hier geht es um den Willen einen Langfristigen „Footprint“ zu hinterlassen mit bzw. in dem was man tut. Sowohl als Individuum, wie auch als Mitarbeiter einer Unternehmung. Wie groß ist der Wille etwas zu verändern. Dieser Aspekt ist sehr eng verlinkt mit dem Thema Life Careerism, und der Diskussion von Work-Life Balance vs. Work-Life Integration und den Werten der Mitarbeiter. Menschen mit einem großen Commitment zu dem was Sie tun arbeiten meist mit einer langfristigen Orientierung.

Networking disposition: Menschen mit einer ausgeprägten Netzwerk Einstellung trennen meist nicht zwischen Privaten und Professionellen Netzwerk. In allem was Sie tun und wie Sie mit anderen Interagieren sind diese Menschen auf der suche nach langfristigen, aufrichtigen und tiefen Beziehungen. Generell steht die Suche nach einem gemeinsamen Mehrwert im Vordergrund. Menschen mit einer starken Ausprägung des Netzwerkens nehmen sich oft auch sehr bewusste Zeiten zum Nachdenken und Reflektieren, um die entstehenden Netzwerksynergien bestmöglich  zu nutzen.

Questioning:  Hier wird von einem Drang nach Wissen und Verstehen gesprochen (Quest for Purpose). Diese Mitarbeiter hinterfragen fast jeden Geschäftsprozess. Es geht ihnen nicht um das „Was?“, nicht das „Wie?“, sondern das „Wieso?“. Die Prozesse werden analysiert und hinterfragt auch wenn es nicht immer einen Offensichtlichen Grund gibt. Dadurch dass junge Menschen heute eher mit einem scalable learning Mindset ausgestattet sind und auf ein riesiges digitales Wissen zurückgreifen können, ist es für Mitarbeiter die die Zeit für dieses Verstehen &Hinterfragen erhalten, auch ein leichtes, schnelle viel Innovation zu generieren.

Der Game Changer, oder Passionate Explorer wie Deloitte Ihn gerne nenne, ist oft auch dadurch geprägt, dass er sein tun in den meisten Fällen auf verschiedenen Reflektionsebenen betrachtet und sich und sein handeln sehr schnell in größere Zusammenhänge einordnen kann.

Menschen machen den Unterschied

Warum es wichtig ist die Game Changer in seiner Unternehmung zu haben, erläutere ich gerne am Beispiel von Kodak und Instagram:

Kodak vs. Instagram

Kodak vs Instagram – der Einfluss von Game-Changer

Was macht den Unterschied zwischen dem Erfolg bzw Misserfolg? Instagram hat es geschafft, die analogen Gedanken des Fotoalbums ins Digitale Zeitalter zu bringen. . Gleichzeitig lehnen viele der heutigen Funktionen an die analoge Kunst an. Instagram und seine Gründer waren geprägt von einem sehr starken Community Gedanken, ohne den es nicht möglich gewesen wäre, innerhalb kürzester Zeit ein Netzwerk von 30 Mil. Nutzern aufzubauen. Kodak hingegen hat es nicht rechtzeitig geschafft die Digitale Revolution im Fotogeschäft zu seinen Gunsten zu gestalten. Die Menschen haben den Unterschied gemacht.

Quellen:

(1) Unlock the Passion of the Explorer (2013); Deloitte University Press: Report 1 of the 2013 Shift Index series; last retrieved 31.05.2014 from http://deloitte.wsj.com/cfo/files/2013/09/Unlock_Passion_report.pdf

(2) Capturing the Game Changers (2013); Universum Whitepaper; last retrieved 31.05.2014 http://universumglobal.com/2013/10/capturing-the-game-changers/

(3) http://mashable.com/2012/04/10/what-does-instagram-owe-kodak/

10 questions a grad should ask on his/her way to getting a dream-job

Individual Competences in a fast changing world

Employability and Job Fitness are buzz words in today’s business order. Today, both talent and organizations live in a time which is influenced by some mega trends. Among these trends there is the digital revolution (e.g. Industry 4.0, Sharing Economy, Digital Avalanche) going on, which affects both private and professional live. The half-time value of skills has – compared to a few decades ago – shortened to only a few years, if at all. This means, new skills have to be learned faster than ever before, in order to remain employable. However, as these developments not only affect an individual, but also processes within organizations, employers are more and more looking into values and personal-competences within talent. The ultimate goal is no longer to increase efficiency, but to learn continuously and to grow trough the learnings.

Getting to the dream-job by reflection and innovation

The mindset of an individual can make the difference. Employers are looking for talent, that questions existing assumptions, initiates change and stimulate innovation. It should no longer be a goal to avoid mistakes, but to learn from them. However, the big-picture – again for both, the individual and the organisation – should be kept in mind. The one showing this mindset and attitudes, has rather good chances, to not only continuously develop himself, but to also work on building an individual dream-career.

Reflection around finding the right placement needs to happen on 3 dimensions

Reflection and growth learning attitudes are crucial in a modern career. In order to be successful and find the right decisions, reflection (especially for graduates) should happen on 3 dimensions. Not necessarily the first job-offer, nor the employer you always wanted to work for, might be the best solution. This is not only due to the above mentioned digital revolution, but at least heavily influenced by this. I once cam across a slide by Gordon Orr, which since then I have implemented into more or less every presentation I gave to about-to-graduates. I believe these dimensions and questions, are not only relevant for finding a job in a dedicated digital industry, but to find a job in general in the fast-changing, digitalised economy. What about e as individual, what about me as employer, what about me in my selected branch…

10Questions_Graduate_Reflection_Employability

10 Questions Graduates should Reflect about when finding a job

Think about it and find the answers for your self!

For my German speaking followers, you can find an adaption of the above text in the 2/2014 issue of CAREERSTEP-magazine in Switzerland

Sources:

http://www.mckinseychina.com/10-questions-university-grads-should-ask-about-getting-a-job-in-the-digital-economy/